Kosten


Die Behandlungskosten beim Heilpraktiker

Die Behandlungskosten beim Heilpraktiker orientieren sich am Umfang einer Untersuchung und Behandlung, dem erforderlichen Zeitaufwand, den durchzuführenden Maßnahmen unter Einbeziehung von Materialkosten und dem Schwierigkeitsgrad der Behandlung.
 
Das Patientenrechtegesetz schreibt vor, dass vor Behandlungsbeginn auch die Honorarhöhe im Behandlungsvertrag festgelegt werden muss.



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Gesetzliche Krankenkassen
dürfen Heilpraktikerleistungen nicht erstatten. Einige wenige Krankenkassen erstatten ihren Versicherten im Rahmen von Satzungsleistungen unter bestimmten Voraussetzungen einen Anteil. Bitte sprechen Sie Ihre Krankenkasse an.

Private Krankenversicherungen
übernehmen in der Regel auch die Kosten für Heilpraktikerbehandlungen und deren Verordnungen, jedoch in sehr unterschiedlichem Umfang.

Der Patient und Versicherungsnehmer von privaten Krankenversicherungen ist deshalb gut beraten, sich die Tarife genau anzusehen. Der privatversicherte Heilpraktikerpatient sollte nicht ungeprüft die Aussagen der Werbeprospekte übernehmen, sondern insbesondere die weitergehenden Hinweise und das Kleingedruckte in den Tarif- und Versicherungsbedingungen genau nachlesen bzw. sich beraten lassen.

Über Leistungen für Behandlungen bei Heilpraktikern und alternativen Heilverfahren sollte er sich präzise und schriftlich entsprechende Informationen vor Vertragsabschluß bzw. auch vor Behandlungsaufnahme geben lassen.

In sehr vielen Fällen muss mit Zuzahlungen in oft nicht geringem Umfange gerechnet werden.

In den meisten Fällen liegt es aber nicht daran, dass Ihre Heilpraktikerin/Ihr Heilpraktiker zu hohe Honorarforderungen hat oder eine gar falsche Leistung erbringt, sondern der jeweilige Tarif der jeweiligen Krankenversicherung nur bestimmte Leistungserstattungen vorsieht.

Beihilfeberechtigte
erhalten oftmals (auch nicht in jedem Falle) Beihilfe zu Heilpraktikerleistungen und deren Verordnungen. Auch hier gibt es Unterschiede, Leistungsbegrenzungen und -einschränkungen, über die sich der Betroffene bei seiner Beihilfestelle informieren muss.
 
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