Verbandsunabhängige Heilpraktikerschulen


Aus grundsätzlichen Erwägungen unterhalten wir als Berufs- und Fachverband Freie Heilpraktiker e.V. keine eigenen Heilpraktikerschulen. Die im weiteren aufgeführten Heilpraktikerschulen sind freie und verbandsunabhängige Schulen.

Wir empfehlen allen Interessenten einer Heilpraktiker-Ausbildung vor Abschluß des Ausbildungsvertrages, die Vertragskriterien nach den Empfehlungen der Verbraucherinitiative Stuttgart (ABI) zu überprüfen. ISO oder CERT-Zertifizierungen oder die Verbandszugehörigkeit einer Schule sagen nicht unbedingt etwas über die Qualität des Unterrichts aus und berücksichtigen nicht zwangsläufig die Kriterien der Verbraucherinitiative.

Im Internet finden Sie die Verbraucherinitiative unter http://www.abi-ev.de/ Der Ratgeber "Wege zum Heilpraktiker" kann hier unter der Rubrik Broschüren bestellt werden. Die Postanschrift lautet: Aktion Bildungsinformation e.V.
Lange Straße 51 in 70174 Stuttgart Telefon 0711 - 220 216 - 30 (Zentrale).


Die im folgenden aufgeführten Kritkerien sind auch auf Grundlage der ABI - Empfehlungen entstanden:

1. Die Ausbildungsinstitute sollten mindestens drei, am besten fünf Jahre bestehen. Neugründungen können eine ebensogute Arbeit leisten wie alteingesessene. Die Vertragskriterien sind aber besonders zu beachten.

2. Es sollten mindestens halbjährliche Kündigungen möglich sein. Die Kündigung aus wichtigem Grund ist ohnehin möglich, sollte aber konkret benannt werden.

3. Bezüglich sog. Einschreibegebühren vertreten wir den Grundsatz: Keine Vorauszahlung ohne Leistung.

4. Die allgemeinen Geschäftsbedingungen müssen lesbar und verständlich vorliegen.

5. Da der Unterricht an einer Heilpraktikerschule eine Vorbereitung auf die Gefahrenabwehrüberprüfung vor dem Gesundheitsamt darstellt, sollte der Unterricht auf Unterweisung der medizinisch relevanten Grundlagen ausgerichtet sein. Eine übermäßige Prägung des Unterrichts auf bestimmte Therapiemethoden muß durchschaubar und vor Vertragsabschluß überprüfbar sein.

7. Ein kostenfreier Probeunterricht muß angeboten werden.

Zusätzliche Kriterien können sein:

1. Wieviele Teilnehmer gibt es pro Klasse? In der Regel sind 10 bis 15 Teilnehmer als Höchstgrenze anzusehen.

2. Gibt es eine Rückzahlung nicht verbrauchter Beiträge nach einer möglichen Kündigung?

3. Welche Informationsregelungen sind vorhanden, wird ein Vertrag abgeschlossen, aber eine mögliche Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht?



 
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