Die Ausbildung zum Heilpraktiker


Eine unserer wichtigen Aufgaben ist es, an der Aus- und Weiterbildung der Heilpraktiker auf allen Ebenen mitzuwirken. Der Heilpraktikerberuf ist neben dem Arztberuf ein wesentlicher Faktor im Gesundheitswesen. Die Erlaubniserteilung zur Ausübung der Heilkunde ohne ärztliche Bestallung ist an gesetzliche Regelungen mit bestimmten Auflagen gebunden.
Grundlagen der Ausbildung zum Heilpraktiker sind insbesondere:
Das Heilpraktikergesetz
Die Durchführungsverordnung (DVO) zum Heilpraktikergesetz
Sorgfaltspflichturteil des BGH
Die Leitlinien für die Überprüfung von Heilpraktikeranwärtern des Bundesministeriums für Gesundheit vom 2. September 1992
Länderrichtlinien für die Überprüfung von Heilpraktikeranwärtern
Gesetze und Verordnungen, die dem Heilpraktiker Einschränkungen auferlegen
Wichtige Grundsatzurteile

Umfassende rechtliche Regelungen

Mit diesen gesetzlichen Grundlagen ist staatlicherseits sichergestellt, dass Gefahren vom Bürger, d.h. vom Patienten ferngehalten werden.
Die rechtlichen Grundlagen und die Kenntnisüberprüfungen der Heilpraktikeranwärter mit einem hohen Qualitätsstandard, die eine qualifizierte und gezielte Ausbildung voraussetzen, garantieren die Behandlungssicherheit für den Bürger.

Die derzeitigen gesetzlichen Rahmenbedingungen für unseren Berufsstand sind gut. Neue gesetzliche Regelungen, Ausbildungsordnungen oder Überprüfungsordnungen sind nicht im Interesse unseres Berufsstandes. Sie würden nur negative Auswirkungen auf die freien Entfaltungsmöglichkeiten in Diagnostik und Therapie haben, unser verantwortungsvolles Wirken einschränken und vor allen Dingen die hilfesuchenden Menschen benachteiligen.

Der Beruf des Heilpraktikers zeichnet sich durch die individuellen Begabungen und die besonders bevorzugten Behandlungsmethoden des Heilpraktikers aus

Der rechtliche Status wird hier zusammengefasst.

Zweigleisige Ausbildung

Die Ausbildung zum Heilpraktiker ist zweigleisig gestaltet.
Die Ausbildung muss so angelegt sein, dass der Anwärter oder die Anwärterin die staatlichen Grundbedingungen erfüllt und die Kenntnisüberprüfung erfolgreich absolviert.

Die Ausbildung muss aber auf die spezifischen naturheilkundlichen und ganzheitlichen Diagnose- und Therapieverfahren ausgerichtet sein.

Es bestehen vielfältige Möglichkeiten, sich vorzubereiten:

  • mehrjährige Ganztagsschule
  • mehrjährige Abendschule
  • mehrjähriges Wochenendstudium
  • mehrjähriges Fern-Seminar-Studium
Neben diesen schulischen Vorbereitungen erfolgt die Ausbildung insbesondere in den naturheilkundlichen Fächern durch Kurse und Seminare, die die Berufsverbände der Heilpraktiker neben anderen Institutionen anbieten.


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